Die Olivenölabholtage – und wir

Was machen wir bei den Olivenölabholtagen? Die stehen ja praktisch vor der Tür. Da sind sie dann ja alle. All die Freunde, Kunden und Förderer der arteFakt-Kampagne. Und darüberhinaus dann auch noch die Erzeuger. Endlich, die Erzeuger! Machen wir Interviews? Jetzt sind sie ja mal hier. Die Librandis zum Beispiel. Bisher haben sie all unsere Interviewversuche erfolgreich ignoriert. Kein Wunder, die werden wohl mit der Ernte beschäftigt gewesen sein. Nun denn. Alle werden da sein. Und wir mittendrin. Wahrscheinlich wird man uns skeptisch bis neugierig beobachten. Aber wir wollen was zeigen. Um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Wie zeigen wir unsere Arbeits-Zwischenstände? Nach Conrads These muss man hinter dem Stand stehen – nicht sitzen. Da wird wohl was dran sein. Wir waren schon im Baumarkt. Unser Stand soll schließlich nach was ausschauen. Und machen wir Kuchen? Olivenölkuchen? Und soll es eine Flagge geben? Und kann man bei uns die Plakate kaufen? Wollen wir nicht ein Lagerfeuer machen? Und was ist mit dem „unsere seltsamsten Ideen“ Plakat? Das bisher unter Verschluss geblieben ist? Das können wir doch mal zeigen! Vielleicht will es jemand kaufen. Und unsere „zu Verschenken“ Kartons? Und die Notfallbox? Und die weiteren Pläne? Nun denn. Mal schauen. Morgen treffen wir uns wieder. Dann werden wir alles weiter ausarbeiten und durchplanen. Es sind ja nur noch ein paar Tage. Wir sind gespannt!

April 22nd, 2012

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DIE VERSCHENK AKTION

Als Conrad Bölicke uns fragte ob wir in diesem Jahr die Kartongalerie bespielen wollen, hat er uns seine Gedanken über Besitzt und Eigentum in Bezug auf seine Versandkartons erklärt. Wir wollten einen ganz alltäglichen und praktischen Zusammenhang zu diesen Themen herstellen.

Deshalb lädt die Kartongalerie in diesem Jahr zum Mitmachen ein.
Zu verschenken heißt die Aktion. Nachdem sie ihre bestellten Waren aus dem Karton genommen haben ist er bereit Neues aufzunehmen: Dinge, die schon zu lange herumstehen und keine Verwendung finden. Sachen, die schon öfter auf dem Sperrmüll sollten dann aber immer noch zu gut waren. Kitsch und Gerümpel, der zu schade ist zum Wegwerfen. Jeder Gegenstand wird mit einem Etikett versehen und wandert in den Karton und in ihm vors Haus auf die Straße. Wer nun vorbei kommt wird beschenkt, so er unter den Objekten etwas brauchbares für sich findet. Das Etikett ist eine Auffordeung auf www.verschenk-aktion.de zu berichten was und wo den Besitzer gewechselt hat. So können sie erfahren wo ihre gestrickten Eierwärmer, die alten Bilderrahmen oder die cd-Klassiksammlung gelandet ist.

April 15th, 2012

Ein Kommentar zu DIE VERSCHENK AKTION

  1. Holger Naumann meinte am 27. August 2012 um 04:08 Uhr

    1. Tolle Idee! Hilft mir, mich leichter von Dingen zu trennen.
    2. Gestaltung der Seite:
    – Habe den „zu verschenken!“-Aufkleber/Beipackzettel zum Ausdruck gesucht und nicht gefunden. Gibt’s dazu einen Link?
    – Das Kommentarfeld bitte anderfarbig rahmen, so ist das kaum zu sehen (zumindest am frühen Morgen nicht; :-)) )
    Weiter so!

    Aufmunternde Grüße

    hn

Vereinfachung

1. arteFakt bietet ein über Olivenöl hinausreichendes Angebot. Doch ist das eigentlich wirklich notwendig? Im Besonderen auf die Zukunft gedacht? Im Laufe der Arbeit habe ich dazu immer wieder wechselnde Haltungen durchlaufen. Zum Einen gibt es die Ideen eines Abos, das bestimmte hochqualitative Nahrungsmittel abdeckt. Eine Idee die das Sortiment einerseits erweitert, aber auch thematisch aufeinander abstimmt. Zum Anderen erscheint es mir sinnvoll den Mittelpunkt der Unternehmung zu verstärken und nur noch (Oliven)- öle anzubieten. Tendenziell vielleicht sogar weniger Ölsorten. Also das eigene „Profil“ zu schärfen. Die ganze Zeit unserer Werkstattarbeit, in der Auseinandersetzung mit arteFakt habe ich immer die Lust und den Antrieb alles zu vereinfachen. Aufzuräumen. arteFakt erscheint mir wie das Wohnzimmer einer Familie die schon lange in diesem Haus lebt. Alles ist schön und gemütlich, viele Bilder hängen an der Wand. Überall stehen kleine schöne Sachen rum. Alles ist ein wenig unaufgeräumt, belebt halt. Man fühlt sich wohl. Aber könnte man nicht mal neu streichen und die Möbel umstellen und wenn man schon dabei ist: braucht ihr wirklich diesen alten Lampenschirm? Und ist EIN schönes Bild an der Wand nicht wirkungsvoller als 30 Kleine? Ja! Vereinfachen und auf das wesentliche herunter brechen. Das ist mein Bedürfnis. Die Frage ob es dann im Angebot eigentlich mehr als das Öl braucht, ist für mich noch nicht entschieden. Ich hoffe auf den Abholtagen darüber Gespräche führen zu können. Und Erkenntnisse für mich zu gewinnen.

2. Ich habe im Studium und in der Auseinandersetzung mit Gestaltung gelernt den Kern einer Künstlerischen Arbeit zu verstärken um sie zu stärken. Was will ich in einer Arbeit sagen, ausdrücken? Welche Mittel transportieren diese Aussagen am besten? Was ist der direkte Weg? Das stärkste ist fast immer das Einfache. Auf arteFakt angewendet: Was ist eigentlich die Kernaussage? Wir haben das schon beantwortet. Jeder auf unterschiedliche Art. Jeder hat seinen eigenen Blick auf diese Unternehmung. Für mich geht es um die Verstärkung von Beziehungen. Beziehungen im Kontext Verbraucher/Erzeuger. Wie verdeutlicht man diese Haltung? Und ist uns das schon gelungen in der bisherigen Arbeit? In unseren bisherigen Umsetzungen? Zum Teil. Aber noch nicht genug. Was mich ärgert. Auch tun wir uns gerade schwer mit einer Umfrageidee, die auch nach so etwas fragen soll bei der jetzigen Kundschaft. Doch vielleicht sollte man nur eine Frage stellen: Wenn arteFakt ein Kunstwerk wäre, was wäre seine Kernaussage? Oder schicken sie uns ein Wort oder einen Satz der beschreibt was arteFakt für sie ist. Und die gesammelten Worte kommen dann auf die nächste Kartongalerie?…

April 15th, 2012

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KOMMUNIKATION UND INFORMATION

Ich beobachte, dass arteFakt vor allem intern kommuniziert und informiert. Zweimal pro Jahr bekommen Menschen, die bereits ihr Interesse bekundet haben, ein Infopaket zugesandt. Wie aber erfahren neue und vor allem potenzielle Interessenten von arteFakt? Sicher viel über Mund-zu-Mund-Propaganda (aber vermutlich kaum generationsübergreifend) oder über eine gezielte Suche im Internet. Damit bleiben jedoch viele außen vor.
Ein offeneres Informations- und Kommunikationskonzept würde darauf achten, mehr Berührungspunkte auch für Außenstehende zu schaffen, und zwar sowohl über „gutes Olivenöl“ als auch über die arteFakt-Idee. Gerade bei arteFakt bietet es sich an, den aktiven Teil der Kunden als Multiplikatoren zu nutzen. Dafür bräuchte es allerdings geeignetes, sich an Außenstehende richtendes Infomaterial zum Auslegen, Aufhängen und Weitergeben, Vorlagen für
Webbanner, die auf der eigenen Internetseite eingebaut werden können, eine Vorlage für eine E-Mail-Signatur, Tweets, regelmäßige Infos auf Facebook, usw. Klassische Anzeigen (Print und Online) sind teuer. Es gibt aber Publikationen, die  so zielgruppenspezifisch sind, dass sich eine Anzeige dort vermutlich schon lohnen würde.

Zora

April 14th, 2012

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WELCHEN PREIS HAT GUTES ÖL?

Immer, wenn ich mit Menschen in meiner Umgebung über Olivenöl und Artefakt spreche, finden sie die Sache gut. Ganz schnell sind wir dann aber immer beim Geld. Was denn so ein Öl koste, fragen sie. Und die meisten sagen: „Das ist aber ganz schön teuer.“ Ich erfahre, was das Olivenöl kostet, das sie sonst benutzen, und dass das auch schmecke und außerdem „gut“ getestet sei. Ich argumentiere dann mit dem Geschmack. Und viele können sich schon vorstellen, dass teurere Olivenöle besser schmecken. Aber sie finden, dass es das Öl, welches sie benutzen, durchaus auch tue. Das sagen selbst diejenigen, die es sich durchaus leisten könnten, etwas mehr Geld für Lebensmittel auszugeben. Meist kann ich gerade noch was sagen über „nativ extra“, und dass das längst nicht immer drin ist, wo es draufsteht. Dann spätestens aber ist es wie immer, Fazit: Man könne eben nicht alles richtig machen. Das stimmt ja auch. Ich lerne: Für viele hat gutes Öl eben (noch) keinen Preis.
Diese Erfahrung teile ich mit einer Förderin der Zukunftswerkstatt, die in ihrem Bekanntenkreis ähnliche Erfahrungen macht. Wir sind der Meinung, dass dies kein Generationsproblem ist, sondern dass natives Olivenöl extra einfach (noch) nicht auf der Liste von Lebensmitteln steht, die viele Menschen auf jeden Fall öko und fair kaufen wollen. Anders als etwa bei Kaffee sehen sie hier die Notwendigkeit (noch) nicht. Da hilft nur mehr Aufklärung!

Zora

April 14th, 2012

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ERZEUGERPORTRÄITS

Die Beziehung zu den Erzeugern ist meiner Meinung nach das Herzstück von arteFakt und ein Alleinstellungsmerkmal dazu. ArteFakt macht aus Olivenbauern Oliviers, vermarktet deren authentische Produkte, schreibt ihre Namen auf jeden Kanister, organisiert Kredite und Fortbildungen und lädt sie nach Wilstedt ein. Nur: Wer dort nicht hinkommt, hat wenig Chance, sie kennenzulernen. Mir würde es gefallen, wenn mir die Erzeuger auch auf der Internetseite vorgestellt würden: mit einer Art Steckbrief, kurzen, gut lesbaren Texten, Interviews, Statements, schönen Fotos von ihnen, ihren Hainen, der Mühle und der Gegend, vielleicht sogar einem kurzen Video.

Zora

April 14th, 2012

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ESSEN UND INTERNET

Schon auf der Rückfahrt aus Apaluien, fragten wir uns, ob wir schon mal im Internet essbares bestellt haben. Ich kann diese Frage mit nein beantworten und frage mich, wieso ich anscheinend von dieser Möglichkeit noch nie Gebrauch gemacht habe!?
Schließlich ist das Internet ein Raum in dem sich unsere Generation wie selbstverständlich bewegt und aufhält. Das aussprechen dieser Tatsache führte bei einer Mitfahrerin dann auch zur Irritation, obwohl eine Generation älter als wir, erschien es ihr als völlig normal Lebensmittel im Internet zu bestellen. Vermutlich ist mein Kaufverhalten im Internet auch nicht repräsentativ für meine Altersgruppe. Wenn ich darüber nachdenke was ich im Internet kaufe, so sind es Dinge von denen ich glaube, sie in meiner näheren Umgebung nicht zu bekommen, oder ich nutze diese Möglichkeiten in stressigen und arbeitsreichen Zeiten. Aber natürlich gehe ich lieber in den Buchladen um die Ecke, anstatt meine Bücher bei einem riesigen Onlineportal zu bestellen. Vielleicht bin ich altmodisch, aber das von Hand zu Hand im Buchladen gefällt mir, dass in Augenschein nehmen eines Dings und seine Greifbarkeit.
Wie hat es bei den arteFakt Kunden funktioniert? Hat der Großteil das Olivenöl und die ganzen anderen Lebensmittel auf den Olivenölabholtagen kennen gelernt, oder über begeisterte Freunde und Bekannte? Oder ist die Bereitschaft diesbezüglich ein Experiment zu wagen in anderen Lebensbereichen größer?
Ich frage mich wie es andere Zeitgenossen von mir handhaben. Ich weiß, das Freunde die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten müssen und deswegen auf Ersatzprodukte angewiesen sind, oder von anderen, die sich bewusst dafür entschieden vegan zu leben, dass sie ihre Lebensmittel teilweise im Internet bestellen. Ein Freund bestellt Reis bei einem Unternehmer für den er hin und wieder arbeitet. Aber wie sieht es mit den anderen aus.

Ich beginne nun also meine kleine Umfrage und werde davon berichten.

Anna

April 12th, 2012

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VERSUCHE

So nennen wir unsere ersten konkreten  Projekte, die wir innerhalb der arteFakt Struktur umsetzen. Dabei wollen wir möglichst viele arteFakt-Freunde als Mulitplikatoren gewinnen.

März 20th, 2012

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Infographiken

Wie können in Zukunft bei arteFakt Informationen aufbereitet werden, damit der Leser interessiert ist?

Ein schönes Beispiel, dass vielleicht ein wenig überladen wirkt:

socialmediaweek

Februar 17th, 2012

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Gamification -> arteFakt

Wie könnte arteFakt das Element Spiel integrieren?
Im Anschluss einige Links zu diesem Thema:

 

Zum Thema Farmville:
Artikel über gamification auf core77
Die dazugehörenden Präsentationsfolien

 

Weiterführende Seiten zu diesem Thema:
Die eigenen Finanzen spielerisch organisieren
Motivation durch Spiele beim Online-Einkauf
Spielerisch die eigene Gesundheit verbessern
Spielerisch arbeiten
Einführung in das Thema Gamification

Blog über gamification

Februar 17th, 2012

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